Tal und Land gehn auf den Berg!

Stephan und Simon in luftigen Höhen

Sonntag, 29.12.2013 Freunde finden in Afrika

Das ist einfacher als man denkt, lediglich den Fuss auf die Strasse setzen und schon hat man nen neuen best friend, brother oder sonstwas. Die "Kuenstler" sind wirklich zahlreich in Moshi vertreten wie wir feststellen mussten, muesste bald Weltkulturhauptstadt oder sowas werden. Das ganze geht ja noch solange man die irgendwie ignorieren kann, schlimm wirds nur wenn man nach einem Berg wiedererkannt wird und mit falschem Namen angesprochen wird. Wir sind halt 2 wandelnde Geldbuendel :-D.

Eines Abends hat sich auch einer beim Essen direkt zu uns gesetzt und uns "gerettet". Das lief dann so ab: Wir waren im Restaurant und haben eigentlich ganz lecker gegessen, als die Rechnung kam waren wir dann doch etwas erstaunt, 37500 Schilling das war aehnlich viel wie am ersten Abend im Hotel, nur in einem Garten in dem auch Einheimische sassen. Dass der Kollege der bei uns sass Freund vom Kellner war half nicht wirklich weiter. Ich hab dann mal frech angemerkt dass wir letzte Woche 20000 bezahlt hatten, der Kellner meinte 20000 sind ok. Haben wir mal wieder Lehrgeld bezahlt, naechstes mal setz ich bei 12000 oder so an, man bekommt allmaehlich ein Gefuehl fuer die Lebensart hier! Ganz toll dann zum Schluss usner "Freund", der allen ernstes behauptet ein gutes Wort fuer uns eingelegt zu haben. Bekam dann als Dank die Aussage, dass wir am naechsten Tag abends fliegen, morgens waren wir bereits weg. ISt halt ein geben und nehmen :-)

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Sonntag, 29.12.2013 Weihnachtsbaeume oder was Afrikaner dafuer halten...

Hier eine kleine Galerie die wir gesammelt haben. Wundervoll oder?

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Samstag, 28.12.2013 Lebenszeichen!

Hallo an alle Leser und den anonymen Bewunderer :-)

hab lange nix mehr geschrieben, liegt aber nicht etwa daran dass wir faul sind, es hat sich nur keine Moeglichkeit ergeben (im Hotel hats Inet nicht funktioniert, gestern Abend war hier auf Sansibar mal wieder Stromausfall, alles ganz normal...). Ja wir sind nach 2 Bergen sicher auf der Insel gelandet, die Organisation mit Abholung am Flughafen funktioniert wunderbar, die Strassen lassen allerdings zu wuenschen uebrig (dagegen war Welchensteinach noch ne tiptop-Autobahn).

In der Zwischenzeit ist einiges passiert, vielleicht komme ich morgen mal dazu etwas ausfuehrlicher  ueber vergangenes zu schreiben. Das Tagesprogramm umfasst bisher lediglich nen Ausflug zur Werft, ins Schildkroetenmuseum und ins Dorf, wir muessen mal einen Supermarkt ausfindig machen in dem es Bier zu kaufen gibt!

Heute waren wir mit nem Boot auf dem Meer und haben ein wenig geschnorchelt, mittags nen Tiptop-Fisch verzehrt und uns standesgemaess mal wieder Sonnenbrand abgeholt. Was soll man auch sonst so treiben bei 30 Grad in der Sonne? Beim Herumspazieren nach dem Abendessen gerade eben haben wir noch ein Internetcafe entdeckt und spontan beschlossen uns mal wieder zu melden! Essen waren wir in nem winzigen Restaurant das gleichzeitig Baeckerei ist und wo wir gestern schon gegessen haben, ist einfach gut dort. Ich hab mir Fischcurry genehmigt, Duchi Chicken mit Curry. Typisch afrikanisch kamen beim Essen ein paar Schweisstropfen obwohl die Sonne schon weg war, schmeckt aber super ich denk wir werden morgen wieder dort auftauchen, gibt immer gute Unterhaltung. Gestern war nebenan Gesang und Tanz oder sowas auf jeden Fall ne Menge Einheimischer die Stimmung gemacht haben, heute ist ne Horde Rinder durchmarschiert :-)

Ich muss mal kurz zusammenfassen was noch nachzutrgen ist und mir spontan einfaellt, damit ich das morgen noch weiss! Freuen duerft ihr euch in jedem Fall auf einen Nachtrag zum Mount Meru, wir haben unsere Mitstreiter ein wenig seziert und stellen euch die Top 5 vor! Eine weitere Top 5 ergibt sich aus dem Umstand, dass auch hier Weihnachten ist (ich hoffe wir konnten durch unsere sportliche Aktivitaet das eine oder andere Weihnachtsmenu ausgleichen sodass die Welt im Gleichgewicht bleibt) und die Afrikanerr immer wieder versuchen schoene Weihnachtbaeume aufzustellen, auf den Erfolg darf man gespannt sein. Weiterhin muss natuerlcih ueber die Anstrengungen am Kili berichtet werden, es gilt die Frage zu klaeren warum Stephan alleine oben stand, wie konnte es nur soweit kommen? Dort hatten wir auch ne Fahrt inm Gelaendewagen, die wohl fuer immer in Erinnerung bleiben wird. Dann gibts evt. noch Tipps wie man neue Freunde findet und wir gehen der Frage auf den Grund warum ausgerechnet in Moshi soviele Kuenstler beheimatet sind! Wer finanzielle Probleme hat (wie wir hahahaha) bekommtnen Tipp, wie man den Preis fuer ein Essen im Restaurant ganz einfach mal halbieren kann...

Ihr seht es hat sich genug angestaut, denkemorgen Mittag wenns mal wieder zu heiss zum Baden, rausgehen, Pool rumgammeln, sonstwas tun ist werd ich mir mal etwas Zeit nehmen. Bis dann, Gruesse aus Nungwi am noerdlichen Zipfel Sansibars

Simon und Stephan

PS: Jetzt gehts noch auf ein, zwei Bier an die Strandpromenade, das Leben ist schoen :-D

PS2: Wenn sganz gut laeuft gibts Bilder, ich versprech aber besser mal nix, Hakuna Matata

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Freitag, 20.12.2013 Killing Kili

So in 10 min werden wir abgeholt, mal schauen was der Kili so zu bieten hat. Wetter ist super gerade kann isch aber schnell aendern. Duchi ist leicht angeschlagen, hoffen wir mal das Beste!

Frohes Weihnachtsfest und bis in einer Woche!

Simon und Duchi

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Donnerstag, 19.12.2013 Mount Meru Top 5

Besser spaet als nie... hier nun die Top 5-Analyse unserer Mitstreiter am Mount Meru:

auf Platz 5: Ein lustiger Guide im Jamaika-Shirt der mich nach dem Abendessen darauf anspricht, ob ich mit Wayne Roonez verwandt bin??? Ich seh ihm scheinbar aehnlich. Haben dann am naechsten morgen noch ein Starfoto gemacht, welches ich mir gut bezahlen liess :-)

auf Platz 4: Ein etwas aelteres Paerchen aus unserem belibeten Nachbarland Holland. Dem Anschein nach eine super Ausruestung, gebracht hats zumindest dem Mann wenig, in der Gipfelnacht kam er uns bereits nach kurzer Zeit wieder entgegen. Den Platz ergattern konnten sie sich aber wegen der kuenstlichen BLUMEN, die bei jeder Mahlzeit auf dem Tisch standen. Wir finden: Klischee erfuellt

auf Platz 3:Team Canada. Eltern mit ihrer Tochter Tess. Bergauf gings noch fuer Vater und Tochter zumindest, der Abstieg wurde dann aber laenger und laenger. Auf der unterern Huette musste die Tochter schliesslich abgeholt werden. Da haben wir erkannt dass es besser ist, nicht in Probleme zu geraten, da zunaechst nicht mal ein Auto zum Transport organisiert werden konnte. Hakuna Matata

auf Platz 2: Team Honezmoon! Ein Paerchen, er aus Karlsruhe, Sie aus Honkong. Die Frau musste abtransportiert werden wie wir nach dem Abstieg erfuhren. Unser Guide wollte nicht sagen weshalb, etwas nachbohren brachte uns der Sache schon naeher. Merke: Kein naechtlicher Sport auf der Huette in 3500m Hoehe, da kann einem ganz schwindlig werden :-)

und den ungefaehrdeten Sieg holen sich: Ein junges deutsches Paar, dem fotografieren sehr am Herzen lag.  Die nehmen nach eigener Aussage lieber Kamera mit Stativ auf die Berge als ein bissl NAhrung,  sehr vernuenftig. Passend dazu nicht mal Regenkleidung (kaeme mir ja nie in den Sinn, Gruss an.  Iris). Wirklich interessant war aber wie sie sich in Szene setzten, die Action-Cam musste einiges mitmachen, unter anderem beim Baden... Passend war auch der Beruf, er war Designer. Die Welt darf sich naechsten Winter sicher ueber ne tolle neue Kollekiton von Unterwaesche freuen, die 3/4-lange Unterhose in leuchtendem rot liess uns nur den Schluss zu,dass diese selbstdesignt war!!!

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Donnerstag, 19.12.2013 Zurueck in der Zivilisation

Hallo zusammen,

mittlerweile sind wir wieder runter vom Berg und im Hotel angelangt. War gestern ganz toll erstmal ne lauwarme Dusche zu nehmen und kurz im Pool abzutauchen. Dann sind wir mit unserem Guide Michael noch ein "Bananenbier" trinken gegangen. Das war in nem Hinterhof, allein waern wir a nie und nimmer hin, da sind dann doch zuviele Blicke staendig auf uns gerichtet. Abends waren wir noch im Restaurant und haben traditionell mit den Fingern gegessen und haben den Rest des Tages auf der Dachterasse des Hotels bei nem Bierchen und ganz merkwuerdigem Knabberzeugs (Erbsen mit suesser Huelle oder so) verbracht. Ist mittlerweile unser Lieblingsplaetzchen (nicht mit Liebesplaetzchen verwechseln) im Hotel, wo sonst kann man in der Hollywoodschaukel die Aussicht auf Moshi und denK ilimandscharo geniessen!

Heut hab ich wieder den Sonnenaufgang verfolgt, morgends hat man immer die beste Sicht da es meist wolkenlos ist. Danach hab ich hier ne Stunde mit Schreiben mich verweilt, Duchi ist schonmal zum Fruehstueck, da gabs kleine Abstimmungspobleme :-) Bin mittlerweile aber auch satt geworden. Nun haben wir noch die dreckige Kleidung vom Berg zum waschen gegeben und warten auf das naechste briefing fuer den Kili, um 11 solls losgehn, bisher waren alle erstaunlicherweise sehr puenktlich, wir waren meist die letzten!

Heut Mittag will ich mal noch ne Postkartenlawine lostreten... dann sidn wir mit Michael verabredet, der will uns noch ein paar "special places" zeigen :-D Wir sind schon gespannt was uns so erwartet. Ihr seht also wir liegen hier nicht faul rum, es ist immer ordentlich was geboten. Ich hoffe ich komme heut oder morgen noch zum vervollstaendigen der letzten Tage, momentan fehlt die Zeit dazu. Bilder konnt ich leider immer noch keine hochladen, die gibts dann halt spaeter dazu. Soweit so gut, bin dann mal wieder weg.

Bis zum naechsten Eintrag...

Euer Wayne + Vaudeman

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Dienstag, 17.12.2013 Gipfelsturm

Um 12 war aufstehen angesagt, draussen goss es wie aus Kuebeln, an loslaufen war nicht zu denken. Wir tranken erstaml Tee und es gab Kekse, um 1Uhr dann das kleine Wunder, der Regen hoerte fast komplett auf. Also voll ausgestattet mit Stirnlampe raus und auf den Rhino Point zum warmmachen. Das waren immerhin 300HM. Danach ging es kurz bergab, um einen Huegel der steil abfiel herum und dann immer am Bergruecken entlang Richtung Gipfel. Die Temperaturen lagen bei um die 5 Grad. Kurz vor dem Gipfel wurden wir dann immer langsamer, mich hats denk ich mit der Hoehenkrankheit erwischt. Michael unser Guide schnappte sich deshalb meinen Rucksack (er lief komplett ohne Verpflegung) und versuchte mich zu motivierern, mehr schlecht als recht :-)

Da die Fahne aber bereits in Sichtweite war zog er mich halb rauf und gegen 6 Uhr kurz nach Sonnenaufgang wars dann geschaft, Spitze des Meru in 4566m erreicht! Duchi war mit dem Assistant Guide etwas schneller und wartete bereits oben, er kam sogar in den Genuss des Sonnenaufgangs. Die Aussicht war wie aus dem Flugzeug, ueber die Wolken hinweg sahen wir die Spitze des Kili auf der anderen Seite, fantastisch!

Der Abstieg war dann fast ebenso hart wie der Aufstieg, da wir irgendwann mit Kopfschmerzen zu kaempfen hatten und voellig uebermuedet waren, die Saddle Hut morgens wieder zu sehen war traumhaft. Schnurstracks gings deshalb ins Bett, 2 h geschlafen und danach weiter zur Miriakamba Hut. Somit hatten wir gut 1100 Hm rauf und 2000m runter bewaeltigt, ne richtig harte Tour, hab sowas bisher noch nicht mitgemacht.

 

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Montag, 16.12.2013 Tag 3 hoeher und hoeher

Montag begann mit aufstehen um 6:30Uhr. Es erwartete uns Sonnenscheim bei etwa 13Grad. Nachdem die morgendliche Waeschen und Fruestueck erledigt waren ging es kurz nach 8 wieder los, heutiges Tagesziel die saddle hut auf 3566m Hoehe. Dahin fuehrt ein wunderschoener Weg durch den Regenwald, allerdings muss man endlose Stufen bergauf bewaeltigen. Wir hatten ein flottes Tempo, mit der Hoehe noch keinerlei Probleme und so wurde die Huette bereits vor dem Mittag erreicht. Auf dem Weg haben uns Porter ueberholt mit dem ganzen GHepaeck und einem irren Tempo, wahnsinnig die Jungs. Und als ob das Gepaeck nicht schwer genug waere hat sich einer noch Psycoterror ausgesetzt als er Celino Dion am Handy hoerte!

An der Saddle Hut haben wir uns erstmal kurz abgelegt und dann unsere Lunchbox vertilgt.Das Nachmittagsprogramm bestand aus der Besteigug des "little Meru" zur Vorbereitung auf den grossen Gipfel. Nach knapp einer Stunde waren wir oben und hatten eine Menge Spass dort, unter anderem wurden Eselsbruecken (donkey bridges!) ins englische uebersetzt... 

Nach dem ueppigen Abendessen gings bald ins Bett, da der Gipfelsturm um Mitternacht seine Schatten voraus warf... demenstsprechend schwer fiel das Einschlafen.

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Sonntag, 15.12.2013 Tourbeginn Mount Meru

Sonntag morgen hiess es um 7 Uhr aufstehen, zum Fruehstueck gabs Pfannkuchen, Wurste und Obst. Danach wurde Zeug gepackt und zum Veranstalter gefahren wo wir Formulare ausfuellen mussten und ich mir noch Trekkiingstoecke geliehen hab. Dann sind wir ins klapprige Auto gestiegen, ich hab zum Glueck noch bemerkt das meine Kamera fehlte, hatte die auf dem Tisch liegengelassen. Es folgte eine abenteuerliche Fahrt bis zum Nationalpark mit sensationellen Ueberholmanoevern. Der Tacho schwankte auch immer zwischen 60 und 80 kmh, da kommts nicht so genau drauf an :-)

Im Nationalpark konnten wir dann nach kurzer Fahrt die ersten Tiere aus dem Auto raus beobachten, ein Pavian kreutzte den WEg, Zebras und Bueffel standen auf der Wiese und zienlich weit Weg war auch ne Giraffe. Beeindruckend! Angekommen am Ausgangspunkt, dem Momalla Gate auf 1600m bekamen wir unser Lunchpaket und sind gegen 12 Uhr bei 28Grad mit Ranger, Guide und 11 anderen losmarschiert. Es ging immer schoen bergauf, unterwegs sahen wir ne gruene Baumschlange, nen kleinen Wasserfall und haben an der Fig Tree Arch (riesiger Baum) gerastet. War durch die Hitze ne ziemlich anstrengende Angelegehenheit.

An der Huette auf 2500m angekommen bezogen wir erst unser Zimmer, dann gabs ne Schuessel Wasser zum waschen und anschliessend Essen. Das war wie auch in den naechsten Tagen super, vorweg immer Popcorn und Tee, danach Reis/Nudel/Kartoffel mit Sosse und zum Abschluss Obst, da kann man sich nicht beschweren. Nach dem Essen war noch kurz Besprechung bevor wir gegen 9 hingelegen sind, ruhig warn wir aber erst nachdem der Nachbar klopfte :-)

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Samstag, 14.12.2013 Flug nach Afrika

Sodela die gute Nachricht yuerst, wir sind heil in Afrika angekommen. Aber der Reihe nach: Los gings gestern fuer mich um 15.35Uhr mit der OSB von Steinach nach Offenburg, wo Stephan kurze Zeit nach mir eintraf. Da beide kein Bier mithatten wurde noch schnell eines besorgt bevor die Fahrt im ICE in Angriff genommen wurde :-)

Mit im Abteil sass eine sehr sprachtalentierte Deuschte, die irgenwas umwelttechnisches in der Schweiz arbeitet und mit nichts zufrieden sein kann (mal zu laut, zu warm, zu kalt,...) naja, hatte schon bessere Mitfahrer! In Frankfurt kamen wir dann puenktlich an, sodass bis zum Abflug noch 3 Stunden Zeit waren. Diese wurden sinnvoll genutzt um Pfandbetruegern bei der Arbeit zuzuschauen. Da werden nciht mehr nur die Flaschen aus dem Muell geholt, sondern anschliessend die Etiketten entfernt und die lasche wieder weggeworfen. Daran beteiligten sich mindestens 5 Typen die immer wieder erschienen. Weiteres Highlight war ein "dufter Typ", den man aus 10m Entfernung riechen konnte!

Das Einchecken war leicht afrikanisch, da ging lange Zeit nicht viel voran, irgendwann hats dann doch geklappt, Sicherheitskontrolle war auch kein Problem und dannsind wir in unsere 787 gestiegen. Da wir relativ weit hinten beim einchecken waren, sassen wir im Flieger in der letzten Reihe mittig. Nebenan eine Alkoholikerin, die kurz nach dem Start ne Flasche Jaegermeister ansetzte. Der Flug war sehr ruhig, gutes Unterhaltungsprogramm und reichlich Essen, nur schlafen konnten wir nicht wirklich. Morgens um 6.45Uhr sind wir dann in Addis Abeba gelandet und betraten erstmals afrikanischen Boden. Dort hatten wir einen gut 3-stuendigen Aufenthalt wo wir die Zeit totschlagen mussten. Der zweite Flug bis zum, Kilimandscharo Airport dauerte nur 2,5h, beim aussteigen war es extrem schwuel, kurze Zeit nachdem wir im Flughafengebaude waren ging auch gleich ein Schauer runter. Immerhin hatte es hier heute 27 Grad C (das Zeichen fehlt auf der Tastatur) und es blieb den Rest des Tages trocken. Nachdem das Visum erteilt war und wir am geschmacklosen Weihnachtsbaum vorbei waren wurden wir abgeholt und zum Hotel gefahren. Leider waren sowohl Kili als auch Mount Meru im Nebel, denke aber die beiden sehen wir noch des oefteren.

Unser Hotel ist fast zu gut, da wir es nur wenig sehen werden. Den Pool haben wir heut schonmal getestet und waren vorher noch Abendessen. Ansosnten haben wir Geld gewechselt, was sich samstags als nicht so einfach herausstellte, da die Banken geschlossen waren und wir den Wechselstuben nur bedingt vertrauten, nachdem an jeder Ecke ein anderer Afrikaner dein "best friend" sein will und dir irgendwelche Kunst aus Bananen andrehen will... Immerhin sind wir nach dem Geldwechsel reich (hab nicht immer 80.000 bei mir!) Fuer morgen haben wir noch Wasser eingekauft und hatten eine Besprechung mit unserem Bergfuehrer. Los gehts zwischen halb 9 und 9 Uhr, deshalb werden wir heute Abend noch die notwendige Ausruestung zusammenstellen, der Rest bleibt dann im Hotel bis wir wieder kommen.

Soweit bis hier uns gehts sehr gut, mal schauen ob ich das auch in 4 Tagen noch berichten kann, solange sind wir dann mal am Meru. Bilder gibts leider erst wenn ich nen PC mit Speicherkartenleser find, der hier im Hotel hat keinen :-( das steigert aber die Spannung :-)

Bis demnaechst Gruesse in die Heimat

Simon und Stephan

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